Radfahrer können bald sicher die Mielestraße queren

Lehrte. Radfahrer*innen können bald sicher vom Ostring über die Mielestraße (K 134) in den Pfingstanger fahren – und umgekehrt. Dafür sollen für Radfahrende eine Lichtsignalanlage (LSA) im Ostring, eine rot markierte Aufstellfläche auf dem Pfingstanger sowie rot markierte Radfahrfurten über alle Fahrbahnen sorgen (siehe beigefügter Plan).

Anfang dieses Jahres hatte der ADFC Lehrte Herrn Leonard Schneider von der Region Hannover bei einem Gespräch vor Ort diese Maßnahmen vorgeschlagen. „Wir freuen uns, dass unsere Anregungen von der Region aufgegriffen und im Zuge der Sanierung der Fahrbahndecke im Kreuzungsbereich umgesetzt werden sollen“, so Peter Hofmann, verkehrspolitischer Sprecher des ADFC Lehrte-Sehnde. Er dankt der Region auch dafür, dass dies jetzt passiert. Dann müssen Radfahrer*innen nicht mehr zeitraubende Umwege über Fußgängerampeln machen, sondern können sicher und queren!

Die Arbeiten an der Fahrbahnsanierung haben begonnen; die Markierungen und die Installion der Ampel sollen folgen. (PH)

Lehrter Stadtrat stimmt für Radschnellweg

ADFC begrüßt Ende der Blockade

Lehrter Stadtrat stimmt für Radschnellweg Am 10. Juni hat sich der Rat der Stadt Lehrte einstimmig für die weitere Planung und die Realisierung eines Radschnellweges (RSW) zwischen Lehrte und Hannover ausgesprochen. Damit hat die Mehrheit der Ratsmitglieder ihre Blockadehaltung in Sachen RSW aufgegeben. Damit sind endlich die Voraussetzungen für Gespräche mit der Region Hannover geschaffen. Dieses Signal hatte die Region gefordert.

Lange Zeit gab es in Lehrte über den Radschnellweg Streit zwischen den Parteien; die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD waren dagegen, Grüne, Linke und Pirat dafür. Zuletzt hatte der ADFC im Oktober 2018 bei einer Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion die Lehrter Kommunalpolitiker aufgefordert, so schnell wie möglich mit der Region über den Radschnellweg zu sprechen. Danach geschah nichts, bis der neue Lehrter Bürgermeister Frank Prüße (CDU) – seit 19. November 2019 im Amt  sich der Sache annahm und dem Rat in einem Beschlussvorschlag empfohlen hat, einen positiven Grundsatzbeschluss zu fassen.

Der Lehrter ADFC hatte die Initiative begrüßt und sich für den Grundsatzbeschluss des Rates der Stadt Lehrte zur weiteren Planung und Realisierung eines Radschnellweges ausgesprochen. Er wäre nach dem Klimaschutzaktionsplan der Stadt folgerichtig und im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplanes umzusetzen. Auch die im Klimapaket des Bundes zugrunde gelegten CO2-Einsparungen beruhen auf einer erheblichen Steigerung des Radverkehrs. Erstmals unterstützt der Bund die Kommunen direkt bei Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur. Er hat dafür viele Millionen Euro bereitgestellt.

Der Radschnellweg Lehrte–Hannover kann einen erheblichen Beitrag zur Verkehrswende in der Region beitragen. Das wäre nicht nur dem Klima, sondern auch der Gesundheit der Radfahrenden zuträglich.

Mit seiner Initiative hat Bürgermeisters Prüße (CDU) die Zustimmung auch der CDU-Fraktion ermöglicht; der SPD ebenfalls. GRÜNE, LINKE und der Pirat waren schon immer dafür.

Nicht nur beim Lehrter ADFC stößt jetzt die Forderungen aus Ahlten auf Unverständnis, den RSW nicht auf der bereits ausgeschilderten Route durch die Birkenstraße in Ahlten verlaufen zu lassen. Diese Strecke war auch bei einer Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg im Auftrag der Region und in Abstimmung mit der Stadt Lehrte von Anfang 2016 als sinnvollste Trasse ermittelt worden. Außerdem hatte der Rat der Stadt im Juli vorigen Jahres einen CDU-Antrag abgelehnt, den Eisenbahnlängsweg als Alternative untersuchen zu lassen.

 

Peter Hofmann

 

Abstand halten

                                     Lehrte, den 20.05.2020

Abstand von 1,50 m ist Pflicht beim Überholen von Radfahrern

 

ADFC informiert mit Aktion „Abstand“ über Änderung der StVO

 

Mitglieder des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Lehrte/Sehnde (ADFC) haben am Mittwoch, 20. Mai, bei der Aktion „Abstand halten“ mit bunten „Poolnudeln“ an ihren Fahrrädern einen Mindestabstand von 1,50 m demonstriert. „Wir wollen über die neuen Regelungen beim Überholen von Radfahrenden durch Kraftfahrzeuge informieren und für Rücksicht im Straßenverkehr werben,“ sagt ADFC-Sprecher Peter Hofmann. „Enges überholen verunsichert Radfahrende mit möglicherweise schlimmen Folgen“

Nach der am 28. April in Kraft getretenen Änderung der StVO müssen Autos, Radfahrer mit mindestens 1,50 Metern Sicherheitsabstand überholen. Außerorts sind es sogar zwei Meter. Faktisch bedeutet diese Regel ein Überholverbot an Stellen, die nicht die notwendige Breite haben. Das wissen viele Autofahrer nicht. Mit der StVO-Änderung ist es Radlern jetzt auch erlaubt zu zweit nebeneinander zu fahren, wenn genug Platz zum Überholen vorhanden ist und der Verkehr nicht behindert wird. Bislang lautete die Grundregel, dass Fahrräder einzeln hintereinander fahren müssen. Mit weiteren Veränderungen in der StVO soll insbesondere dasRadfahren sicherer gemacht werden.

Während der Corona Pandemie haben viel mehr Menschen als sonst in dieser Jahreszeit das Fahrrad wieder entdeckt, um aus der Wohnung herauszukommen, sich zu bewegen und die Natur zu genießen. Dabei spielt Sicherheit eine große Rolle.

Leider wissen manche Kraftfahrer nicht, dass seit einigen Jahren Radfahrende die Fahrbahn (z.B. der Iltener Str. sowie des West- und Südringes) gleichberechtigt benutzen dürfen. Die Stadt hatte die Radwegebenutzungspflicht aufgehoben und an einigen Straßen mit Radweg die blauen Gebotsschilder für Radfahrer entfernt.

Der ADFC weist darauf hin, dass heute viele Radfahrende mit Pedelecs schneller unterwegs sind. Dadurch wird der Überholweg etwas länger, was an Kreuzungen oder Einmündungen zu Fehleinschätzungen führen kann. Weil die Straßen in Lehrte sicherer werden sollen, schlagen Verkehrsplaner im Entwurf des neuen Verkehrsentwicklungsplanes auf einigen Straßen, wie z. B. Ahltener und Iltener Straße und Südring, Tempo 30 vor.

Der Niedersächsische Landtag hat am 12.05.2020 ein Radwegebaubeschleunigungskonzept verabschiedet. Es werden 10 Mio. € bereitgestellt um den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur voranzutreiben. Im Rahmen der Verkehrswende in Niedersachsen müssen Städte und Gemeinden jetzt den Radverkehr fördern. Dies gilt in Lehrte u.a für den Bau des Radschnellweges nach Hannover. (PH)

 

 

 

 

 

 

ADFC begrüßt Bekenntnis des Bürgermeisters zum Radschnellweg und erwartet Unterstützung vom Rat

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Lehrte-Sehnde begrüßt die Initiative von Bürgermeister Prüße, endlich von Lehrter Seite die Blockadehaltung aufzugeben und die Realisierung des Radschnellweges Hannover-Lehrte zu unterstützen.

Der Grundsatzbeschluss zur weiteren Planung und Realisierung eines Radschnellweges sollte – nach Auffassung des ADFC – vom Rat der Stadt Lehrte gefasst werden. Er wäre nach dem Klimaschutzaktionsplanes der Stadt folgerichtig und im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplanes (VEP) umzusetzen.

Die im Klimapaket des Bundes zugrunde gelegten CO²-Einsparungen beruhen u.a. im Rahmen der Verkehrswende auf einer erheblichen Steigerung des Radverkehrs. Erstmals unterstützt der Bund die Kommunen direkt bei Radverkehrsinfrastrukturmaßnahmen. Er hat dafür viele Millionen Euro bereitgestellt.

Mit Pedelecs (E-bikes) wird der Radverkehr auf einem Radschnellweg nach Hannover einen erheblichen Beitrag zur Verkehrswende in der Region beitragen. Dies wäre nicht nur dem Klima sondern auch der Gesundheit der Radfahrenden zuträglich.

„Diese neue Situation dürfte den Lehrter Ratsmitgliedern jetzt eine Zustimmung erleichtern“, meint ADFC-Sprecher Peter Hofmann. Bei einer Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion hatte der ADFC bereits im Oktober 2018 die Lehrter Kommunalpolitiker aufgefordert, so schnell wie möglich Gespräche über den Radschnellweg mit der Region aufzunehmen.

 

Hinweis

Am 29.Oktober 2018 fand eine Diskussionsveranstaltung über den Radschnellweg Hannover-Lehrte statt.

Den  Bericht  und  2 interessante Präsentationen zum Download finden sie unter „Berichte über Radtouren“

 

 

ADFC fordert Befestigung des Weges im Zuge der alten Bahntrasse in der Köhlerheide

(Lehrte) Der auf der alten Bahntrasse verlaufende Weg ist in der Köhlerheide zur Zeit durch viele riesige Pfützen und Matschflächen für Fußgänger nicht passierbar und muss auch von Radfahrenden weiträumig umfahren werden (s. Foto) . Ein nach Auffassung des ADFC unhaltbarer Zustand.

Der ADFC hat sich deshalb mit einem Schreiben an die Mitglieder des Stadtrates gewandt und gefordert, im Haushaltsplan 2020/21 das nötige Geld für die dringende dauerhafte Befestigung der alten Bahntrasse in der Köhlerheide südlich des Südringes bereitzustellen.

Die alte Bahntrasse südlich des Rathauses ist nicht nur Wanderweg, sondern hat eine wichtige  Funktion für den Alltagsradverkehr als direkte Verbindung zwischen dem Bahnhof, dem Rathaus sowie der Innenstadt und dem Wohngebieten Köhlerheide und Lehrte-Süd. Von der über 20 Jahre alten Nord-Süd-Verbindung ist vor über10 Jahren das Stück zwischen Iltener Straße und Grundschule L-Süd gepflastert worden – und ist heute noch in Ordnung. Auch der nächste Abschnitt bis zum Südring ist vor ein paar Jahren gut ausgebaut worden.

Nun sollte der übrige Teil des Weges – bis zum Ortsausgang – dringend mit einer dauerhaften Befestigung versehen werden. 

Der letzte Abschnitt ist vor Jahren von Grasbüscheln gesäubert wor

den; gleichzeitig wurde jedoch der Schotter freigelegt. Ein bis heute für eine „Laufstrecke“, sowie einen Fuß- und Radweg unhaltbarer Zustand.

 

Mehr Sicherheit durch Fahrrad-Piktogramme

Ilten. Im August gab der Regionsdezernent Ulf-Birger Franz nach langer Bauzeit die Hindenburgstraße für den Verkehr frei. Zahlreiche Fahrrad-Piktogramme auf dem Asphalt zeigen nun, dass die Fahrbahn auch von Radfahrenden benutzt wird und erhöhen so die Aufmerksamkeit für den Radverkehr. Wünsche zur Verkehrssicherheit wurden von der Region Hannover gut umgesetzt, stellt ADFC-Sprecher Peter Hofmann fest. Auch die ADFC-Forderung nach sicherer Einfädelung des Radverkehrs von der B 65 in die Hindenburgstraße sei von der Stadt Sehnde unterstützt worden; die Region hat das Problem mit einer Rampe baulich und farblich (rot) gut gelöst.

Text u. Foto (2): Peter Hofmann

Foto (1)             : Susanna Veenhuis

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Diskussionsveranstaltung Radschnellweg Hannover-Lehrte

Am Montag, den 29. Oktober 2018 um 18:30 Uhr fand in der Alten Schlosserei in Lehrte die Dikussionsveranstaltung zu dem Radschnellweg von Hannover nach Lehrte statt.

Peter Hofmann begrüßte ca. 90 Teilnehmer und

Klaus Geschwinder von der Region Hannover
Sabrina Perlitius von der PGV-Alrutz GbR
Ronald Schütz von Die Grünen
Dr. Bodo Wiechmann von der SPD
Hans-Joachim Deneke-Jöhrens von der CDU

Ein Bericht zu der Veranstaltung wird an dieser Stelle in den nächsten Tagen veröffentlicht.
Klaus Geschwinder und Sabrina Perlitius haben uns ihre Vorträge zum Download zur Verfügung gestellt.
Wir bedanken uns dafür.

Vortrag Klaus Geschwinder (258 Downloads)
Vortrag Sabrina Perlitius (316 Downloads)

Bericht aus dem HannoRad 2018_3

Lehrte bleibt beim Radschnellweg verhalten

Endet der geplante Radschnellweg in Anderten oder führt er doch bis Lehrte? Auf einer Informations- und Diskussionveranstaltung Ende Okto- ber hat die ADFC-Ortsgruppe Lehrte-Sehnde für den Radschnellweg bis in die Eisenbahner-Stadt geworben. Doch die Politik bleibt bis auf wenige Ausnahmen zurückhaltend.

Zunächst stellte die verkehrsplanerin Sabrine Perlitius die Machbarkeitsstudie des „Radschnellweg Lehrte-Hannover“ vor. Klaus Geschwinder, Leiter der Verkehrsentwicklung bei der Region Hannover, schilderte die Vorteile des Projektes. Der Radschnellweg nach Lehrte sei im Gegensatz zu den Trassen nach Garbsen oder Laatzen einfach zu realisieren, da es wenig Konfliktpunkte gebe. Da die Förderung bald auslaufe, müsse sich Lehrte schnell entscheiden.

Grüne und Linke unterstützen die Pläne für einen Radschnellweg. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Hans-Joachim Deneke-Jöhrens sprach sich gegen die Trasse nach Lehrte aus; Bodo Wiechmann (SPD) will erst das Ergebnis des Verkehrsentwicklungplans (EVP) abwarten.

Volles Haus: 80 Menschen kamen zur Info-Veranstaltung des ADFC.

Foto: Schaller

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Für den ADFC forderte Peter Hofmann die Verwaltung und den Rat auf, parallel zu den VEP-Beratungen in Gesprächen mit der Region deren Engagement bei der Herstellung eines Radschnellwegs zu erkunden. Erst danach dürfte feststehen. wie hoch der Kostenanteil der Stadt Lehrte sein würde. r.

© ADFC OG Lehrte/Sehnde 2020

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