ADFC begrüßt Bekenntnis des Bürgermeisters zum Radschnellweg und erwartet Unterstützung vom Rat

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Lehrte-Sehnde begrüßt die Initiative von Bürgermeister Prüße, endlich von Lehrter Seite die Blockadehaltung aufzugeben und die Realisierung des Radschnellweges Hannover-Lehrte zu unterstützen.

Der Grundsatzbeschluss zur weiteren Planung und Realisierung eines Radschnellweges sollte – nach Auffassung des ADFC – vom Rat der Stadt Lehrte gefasst werden. Er wäre nach dem Klimaschutzaktionsplanes der Stadt folgerichtig und im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplanes (VEP) umzusetzen.

Die im Klimapaket des Bundes zugrunde gelegten CO²-Einsparungen beruhen u.a. im Rahmen der Verkehrswende auf einer erheblichen Steigerung des Radverkehrs. Erstmals unterstützt der Bund die Kommunen direkt bei Radverkehrsinfrastrukturmaßnahmen. Er hat dafür viele Millionen Euro bereitgestellt.

Mit Pedelecs (E-bikes) wird der Radverkehr auf einem Radschnellweg nach Hannover einen erheblichen Beitrag zur Verkehrswende in der Region beitragen. Dies wäre nicht nur dem Klima sondern auch der Gesundheit der Radfahrenden zuträglich.

„Diese neue Situation dürfte den Lehrter Ratsmitgliedern jetzt eine Zustimmung erleichtern“, meint ADFC-Sprecher Peter Hofmann. Bei einer Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion hatte der ADFC bereits im Oktober 2018 die Lehrter Kommunalpolitiker aufgefordert, so schnell wie möglich Gespräche über den Radschnellweg mit der Region aufzunehmen.

 

Hinweis

Am 29.Oktober 2018 fand eine Diskussionsveranstaltung über den Radschnellweg Hannover-Lehrte statt.

Den  Bericht  und  2 interessante Präsentationen zum Download finden sie unter „Berichte über Radtouren“

 

 

ADFC fordert Befestigung des Weges im Zuge der alten Bahntrasse in der Köhlerheide

(Lehrte) Der auf der alten Bahntrasse verlaufende Weg ist in der Köhlerheide zur Zeit durch viele riesige Pfützen und Matschflächen für Fußgänger nicht passierbar und muss auch von Radfahrenden weiträumig umfahren werden (s. Foto) . Ein nach Auffassung des ADFC unhaltbarer Zustand.

Der ADFC hat sich deshalb mit einem Schreiben an die Mitglieder des Stadtrates gewandt und gefordert, im Haushaltsplan 2020/21 das nötige Geld für die dringende dauerhafte Befestigung der alten Bahntrasse in der Köhlerheide südlich des Südringes bereitzustellen.

Die alte Bahntrasse südlich des Rathauses ist nicht nur Wanderweg, sondern hat eine wichtige  Funktion für den Alltagsradverkehr als direkte Verbindung zwischen dem Bahnhof, dem Rathaus sowie der Innenstadt und dem Wohngebieten Köhlerheide und Lehrte-Süd. Von der über 20 Jahre alten Nord-Süd-Verbindung ist vor über10 Jahren das Stück zwischen Iltener Straße und Grundschule L-Süd gepflastert worden – und ist heute noch in Ordnung. Auch der nächste Abschnitt bis zum Südring ist vor ein paar Jahren gut ausgebaut worden.

Nun sollte der übrige Teil des Weges – bis zum Ortsausgang – dringend mit einer dauerhaften Befestigung versehen werden. 

Der letzte Abschnitt ist vor Jahren von Grasbüscheln gesäubert wor

den; gleichzeitig wurde jedoch der Schotter freigelegt. Ein bis heute für eine „Laufstrecke“, sowie einen Fuß- und Radweg unhaltbarer Zustand.

 

Mehr Sicherheit durch Fahrrad-Piktogramme

Ilten. Im August gab der Regionsdezernent Ulf-Birger Franz nach langer Bauzeit die Hindenburgstraße für den Verkehr frei. Zahlreiche Fahrrad-Piktogramme auf dem Asphalt zeigen nun, dass die Fahrbahn auch von Radfahrenden benutzt wird und erhöhen so die Aufmerksamkeit für den Radverkehr. Wünsche zur Verkehrssicherheit wurden von der Region Hannover gut umgesetzt, stellt ADFC-Sprecher Peter Hofmann fest. Auch die ADFC-Forderung nach sicherer Einfädelung des Radverkehrs von der B 65 in die Hindenburgstraße sei von der Stadt Sehnde unterstützt worden; die Region hat das Problem mit einer Rampe baulich und farblich (rot) gut gelöst.

Text u. Foto (2): Peter Hofmann

Foto (1)             : Susanna Veenhuis

I

 

ADFC fordert: Sehnder Radroutennetz sollte saniert werden

Sehnde. In einem Schreiben an den Sehnder Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke fordert der ADFC Lehrte-Sehnde, die Schäden bzw. Mängel an den ausgeschilderten Radrouten zu beseitigen.

Die vom ADFC festgestellten Schäden führen zu Gefährdungen bzw. zu Fehlleitungen bei der Wegweisung.

So ist bei dem zweistreifigen Betonweg zwischen der Chausseestraße und der Justizvollzugsanstalt der in der Mitte befindliche Boden an mehreren Stellen stark eingedrückt.


 

Diese Senken stellen für von der Betonpiste abgekommene Radfahrende eine erhebliche Gefahr dar.
Hier müsste nach ADAC-Auffassung der Zwischenraum aufgefüllt und verdichtet werden.

Auf dem parallel zur Bahn östlich der JVA verlaufende Weg befinden sich seit Langem viele große Schlaglöcher, die insbesondere nach Regen zum Slalomfahren zwingt.

„Diese stark befahrene Wegeverbindung zwischen Sehnde und Lehrte sollte insgesamt saniert werden,“ fordert ADFC-Sprecher Peter Hofmann.

Auch bei der Radwegweisung gibt es Ergänzungs- bzw. Reparaturbedarf. So werden Radfahrende zwischen Lehrte (-Erichesegen) und Rethmar durch einen nachträglich angebrachten „Zwichenwegweiser“ nach Evern fehlgeleitet.

An dieser Stelle sollte ein Mast  mit Wegweisungen „Evern“, „Rethmar“ und „Sehnde“ errichtet werden, der dann Klarheit schaffen würde.

© ADFC OG Lehrte/Sehnde 2020

Verwandte Themen