Peter Hofmann

Peter hat den ADFC Lehrte und Sehnde 35 Jahre lang geprägt und er wird es hoffentlich auch weiter tun aber nicht mehr im Vorstand. Es ist 35 Jahre her, das die Ortsgruppe Lehrte-Sehnde von Peter Hofmann gegründet wurde. Die Gründung war 1986 ein Treffen unter Freunden in in einer Lehrter Kneipe. Von da an traf man sich regelmäßig im Hinterzimmer der Kneipe „Mond“ in der Nähe des Lehrter Bahnhofs.Schon vorher war Peter Hofmann im ADFC-Hannover aktiv. Wer mit ihm fährt, der merkt, er kennt jeden Bordstein in der Gegend. Für die Verkehrsplaner der beiden Städte ist er kompetenter und sicher manchmal auch gefürchteter Anwalt für die Radfahrerinnen und Radfahrer. Wenn er bei straßenbaulichen Maßnahmen für den ADFC bei den Behörden radfahrgerechte Straßenplanungen einfordert, weiß er sich durch ein Netzwerk von Straßenplanern und Experten unterstützt. Hartnäckig und optimistisch bleibt er an den Themen dran.Bei unseren Touren weist er immer wieder gerne darauf hin, welche Rechte und Möglichkeiten im Verkehr Radfahrer haben. Er appelliert dann daran, die Möglichkeiten der StVO auch auszuschöpfen und z.B. in größeren Gruppen zu zweit nebeneinander zu fahren.In der Dienstagsgruppe gibt Peter häufig ein forsches Tempo vor. Neben seinem Engagement beim ADFC war Peter Hofmann auch lange Ratsmitglied und viele Jahre Vorsitzender des Bauausschusses der Stadt Lehrte. Gleich zweimal war Peter Hofmann Vorsitzender des ADFCs für die Region bzw. Hannover. Erstmals in den achtziger Jahren und später wurde er erneut im Jahr 2010 gewählt. In diese Zeit fällt auch der von ihm angestoßene Umbau der Zeitschrift „ HannoRad“ des ADFC, die in vielen Geschäften der Region ausliegt. Lange Jahre war er Landesvorsitzender in Niedersachsen. Peter Hofmann ist jetzt nicht mehr im Amt, aber wir hoffen, sein großer Wissensschatz und seine Hartnäckigkeit stehen uns noch viele Jahre zur Verfügung. Dth

Neuer Vorstand seit dem 15.Juli 2021

Die Ortsgruppe des ADFC Lehrte Sehnde hat sich mit der Wahl eines neuen Vorstandes bei seiner Mitgliederversammlung neu aufgestellt. Das sechsköpfige Team leitet einen Generationswechsel ein. Die neuen Mitglieder des Vorstandes sind Sebastian Frenger, Manfred Hoffmann und Wolfgang Traut. Die bisherigen und neuen Vorstandsmitglieder Barbara Neumann, Michael Weißing und Olaf Meier setzen ihre erfolgreiche Arbeit fort. In die Zeit der Arbeit des bisherigen Vorstandes fiel auch ein deutliches Wachstum der Mitgliederzahl des Fahrradclubs und die Mitarbeit am Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Lehrte. Unter anderem organisiert der ADFC Touren, Fahrradkodierungen und Projekte wie die HannaH – das ausleihbare Transportrad des ADFC.

 

Die Mitgliederversammlung verabschiedete das langjährige Mitglied des Vorstandes Peter Hofmann. Er gehörte vor 35 Jahren zu den Gründern des ADFC in Lehrte und Sehnde. Peter Hofmann ist immer wieder die treibende Kraft für das verkehrspolitische Engagement des Fahrradclubs ADFC gewesen. Er prägte und prägt damit nicht nur die Vereinsarbeit in Lehrte und Sehnde, sondern die Entwicklung des Radverkehrs in der ganzen Region Hannover und Niedersachsen.

 

Als neuen Sprecher des ADFC Lehrte-Sehnde wählten die Mitglieder Dietmar Thomas aus Ahlten. Er hat sich vorgenommen, die Vereinsarbeit für den Radverkehr noch mehr auf Familien und Kinder auszurichten. Er hat lange Zeit in Maastricht in den Niederlanden gelebt und bringt von dort viele Ideen für die Verbesserung und Veränderung des Radverkehrs mit. Laut Thomas gilt es im Hinblick auf die Verkehrsentwicklungspläne in beiden Städten, die Politik beim Wort zu nehmen. Die Rathäuser in Lehrte und Sehnde müssen sich nun personell und planerisch so aufstellen, dass die Vorhaben auch zügig und wirklich umgesetzt werden. Jetzt sind die Bürgermeister dran, die von der Politik gewünschte verkehrspolitische Wende zu realisieren.

 

 

Dietmar Thomas(von links) Manfred Hofmann, Wolfgang Traut, Olaf Meier, Michael Weißing, Sebastian Frenger, (nicht auf dem Bild) Barbara Neumann

Rücksicht auf Radfahrende

ADFC fordert Fahrradpiktogramme in Ahlten

auf dem südlichen Teil der Hannoverschen Straße in Ahlten – dem am stärksten befahrenen Straßenabschnitt in Ahlten – sollen Fahrradpiktogramme den Autofahrern deutlich machen, dass Radfahrende die Fahrbahn gleichberechtigt benutzen dürfen und sie auf diese Rücksicht zu nehmen haben. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Lehrte-Sehnde (ADFC) hat sich deshalb an den Lehrter Baurat Christian Bollwein gewandt und vorgeschlagen, auf der Fahrbahn Fahrradpiktogramme zu markieren.

In Ahlten, der größten Ortschaft Lehrtes, ist es im Süden für Radfahrer*innen eng (s. Foto). Die Supermärkte liegen autofreundlich am Ortsrand. Wer sie als Radfahrer*in erreichen möchte, muss den Ort durchqueren und findet sich in der engen Hannoverschen Straße wieder. Diese von hohen Mauern eingerahmte Straße mit sehr schmalem Gehweg bzw. befestigtem Seitenstreifen teilen sich parkende Autos, Busse, Zulieferverkehr, Radverkehr und Fußgänger. Wenn sich morgens und abends der Berufsverkehr hindurchzwängt, ist für Radfahrende kein Platz mehr. Richtig beängstigend wird es bei schlechtem Wetter. „Wer weniger Autos auf dieser Straße sehen möchte, der muss den Orts- und Einkaufsverkehr in Ahlten für Radfahrende attraktiver machen“, folgert der Ahltener Dietmar Thomas vom ADFC Lehrte. Derzeit überlegen sich die Ahltener zweimal, ob sie zum Einkaufen wirklich aufs Rad umsteigen. Ein erster Schritt könnten Fahrradpiktogramme auf der Fahrbahn sein, wie sie von der Region u.a. in Ilten (s. Foto) markiert wurden. Dieser Weg zum Einkauf muss für Radfahrende und Fußgänger*innen deutlich an Attraktivität gewinnen, fordert der ADFC  

         

 

 

 

Erfolg in Lehrte: Radweg zum „Gartenquartier“

Aufgrund unseres Vorschlags wurde der Bereich des Bebauungsplanes für das geplante Neubaugebiet „Gartenquartier“ verändert.:

 Der von der Schillerstraße zur Kleingartenkolonie „Dornröschen“ führende Weg (s. Foto) wurde auf unsere Anregung hin ein Teil des Bebauungsplans (s. rechts).

Damit soll sichergestellt werden, dass mit der Bebauung dieses Gebietes südlich der Tiefen Straße auch eine komfortable, direkte Zufahrt für Radfahrende zur Unterführung Richtershof, und damit zum Bahnhof und zum Zentrum geschaffen werden. Den Beteiligten im der Lehrter Wohnungsbau gilt dafür unseren Dank! (PH)

Radfahrer können bald sicher die Mielestraße queren

Lehrte. Radfahrer*innen können bald sicher vom Ostring über die Mielestraße (K 134) in den Pfingstanger fahren – und umgekehrt. Dafür sollen für Radfahrende eine Lichtsignalanlage (LSA) im Ostring, eine rot markierte Aufstellfläche auf dem Pfingstanger sowie rot markierte Radfahrfurten über alle Fahrbahnen sorgen (siehe beigefügter Plan).

Anfang dieses Jahres hatte der ADFC Lehrte Herrn Leonard Schneider von der Region Hannover bei einem Gespräch vor Ort diese Maßnahmen vorgeschlagen. „Wir freuen uns, dass unsere Anregungen von der Region aufgegriffen und im Zuge der Sanierung der Fahrbahndecke im Kreuzungsbereich umgesetzt werden sollen“, so Peter Hofmann, verkehrspolitischer Sprecher des ADFC Lehrte-Sehnde. Er dankt der Region auch dafür, dass dies jetzt passiert. Dann müssen Radfahrer*innen nicht mehr zeitraubende Umwege über Fußgängerampeln machen, sondern können sicher und queren!

Die Arbeiten an der Fahrbahnsanierung haben begonnen; die Markierungen und die Installion der Ampel sollen folgen. (PH)

Der diesjährige Fahrradklimatest hat begonnen!

Lehrte/ Hannover, 03.09.2020

Alle zwei Jahre heißt es wieder „Und wie ist das Radfahren in Deiner Stadt? Der ADFC-Fahrradklimatest als Zufriedenheitsbarometer der Radfahrenden ist wieder gestartet.

Vom 01.09. – 30.11.2020 besteht wieder die Möglichkeit, die eigene Kommune aus Sicht der Radfahrenden nach verschiedenen Kriterien zu bewerten. Die so gewonnenen Erkenntnisse geben Verkehrsplanern und politisch Verantwortlichen ein Feedback über den Erfolg ihrer bisherigen Maßnahmen zur Radverkehrsförderung. Sie zeigen aber auch noch notwenige Verbesserungen auf.

Auch in der Region Hannover hoffen wir wieder auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer“ so Ronald Brandt, Geschäftsstellenleiter ADFC-Region Hannover. „Denn je mehr Menschen teilnehmen, desto aussagkräftiger und verlässlicher werden die Ergebnisse des Fahrradklimatest 2020.“

Der werden sich auch in diesem Jahr wieder aktiv bei den Befragungen einbringen, z.B. am Fahrradaktionstag in Neustadt am 18.09.2020.

Am einfachsten ist aber die Teilnahme digital per Online-Fragebogen (https://fahrradklima-test.adfc.de). Dort sind auch alle weiteren Informationen zum Fahrradklimatest 2020 zu finden.

Helfen Sie mit, das Fahrradklima in Ihrer Stadt durch Ihre Teilnahme und Bewertung zu verbessern. (PH)

Stadtradeln 2020 ist beendet, sehr gute Beteiligung, trotz Corona, oder wegen Corona ??

In der Zeit vom 07. bis zum 27.06.2020 fand das alljährliche Stadtradeln unter dem Motto „Wer radelt die meisten Kilometer in der Region Hannover?“ statt.
 
Die Aktion wurde in den Kommunen Lehrte und Sehnde sehr gut angenommen.
 
Die Vorjahresergebnisse wurden bei Weitem übertroffen.
 
Wir werden also das beste Ergebnis seit der Teilnahme an der Aktion erzielen. (beide Kommunen selbstverständlich).
 
Trotz der tollen Ergebnisse langte es im Gesamtklassement der Region Hannover für die Stadt Lehrte wieder nur zu Platz 14, Sehnde konnte sich von Platz 18 auf Platz 17 verbessern. (bei 21 teilnehmenden Kommunen)
 
Weitere Zahlen, können Sie unter Ergebnisse Stadtradeln 2020 einsehen.                                            (HWS)
 
 

Lehrter Stadtrat stimmt für Radschnellweg

ADFC begrüßt Ende der Blockade

Lehrter Stadtrat stimmt für Radschnellweg Am 10. Juni hat sich der Rat der Stadt Lehrte einstimmig für die weitere Planung und die Realisierung eines Radschnellweges (RSW) zwischen Lehrte und Hannover ausgesprochen. Damit hat die Mehrheit der Ratsmitglieder ihre Blockadehaltung in Sachen RSW aufgegeben. Damit sind endlich die Voraussetzungen für Gespräche mit der Region Hannover geschaffen. Dieses Signal hatte die Region gefordert.

Lange Zeit gab es in Lehrte über den Radschnellweg Streit zwischen den Parteien; die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD waren dagegen, Grüne, Linke und Pirat dafür. Zuletzt hatte der ADFC im Oktober 2018 bei einer Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion die Lehrter Kommunalpolitiker aufgefordert, so schnell wie möglich mit der Region über den Radschnellweg zu sprechen. Danach geschah nichts, bis der neue Lehrter Bürgermeister Frank Prüße (CDU) – seit 19. November 2019 im Amt  sich der Sache annahm und dem Rat in einem Beschlussvorschlag empfohlen hat, einen positiven Grundsatzbeschluss zu fassen.

Der Lehrter ADFC hatte die Initiative begrüßt und sich für den Grundsatzbeschluss des Rates der Stadt Lehrte zur weiteren Planung und Realisierung eines Radschnellweges ausgesprochen. Er wäre nach dem Klimaschutzaktionsplan der Stadt folgerichtig und im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplanes umzusetzen. Auch die im Klimapaket des Bundes zugrunde gelegten CO2-Einsparungen beruhen auf einer erheblichen Steigerung des Radverkehrs. Erstmals unterstützt der Bund die Kommunen direkt bei Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur. Er hat dafür viele Millionen Euro bereitgestellt.

Der Radschnellweg Lehrte–Hannover kann einen erheblichen Beitrag zur Verkehrswende in der Region beitragen. Das wäre nicht nur dem Klima, sondern auch der Gesundheit der Radfahrenden zuträglich.

Mit seiner Initiative hat Bürgermeisters Prüße (CDU) die Zustimmung auch der CDU-Fraktion ermöglicht; der SPD ebenfalls. GRÜNE, LINKE und der Pirat waren schon immer dafür.

Nicht nur beim Lehrter ADFC stößt jetzt die Forderungen aus Ahlten auf Unverständnis, den RSW nicht auf der bereits ausgeschilderten Route durch die Birkenstraße in Ahlten verlaufen zu lassen. Diese Strecke war auch bei einer Machbarkeitsstudie für einen Radschnellweg im Auftrag der Region und in Abstimmung mit der Stadt Lehrte von Anfang 2016 als sinnvollste Trasse ermittelt worden. Außerdem hatte der Rat der Stadt im Juli vorigen Jahres einen CDU-Antrag abgelehnt, den Eisenbahnlängsweg als Alternative untersuchen zu lassen.

 

Peter Hofmann

 

© ADFC OG Lehrte/Sehnde 2022